F1 richtet erstes E-Sport Turnier aus

Die Welt ist geprägt von der Digitalisierung, die sich vor allem auf das Einkaufsverhalten, die Kommunikation und die Arbeitswelt auswirkt. Jedoch hat die Digitalisierung ebenfalls Einfluss auf Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Golf oder auch Autorennen. Computerspiele gibt es zwar schon lange, doch heutzutage gibt es die Möglichkeit online direkt gegen andere Mitspieler zu spielen. Nicht nur die Mitspieler, sondern auch die Zuschauer können das Spektakel beobachten und bestaunen.
Der Begriff E-Sport ist auch bekannt als elektronischer Sport und bezeichnet den Wettkampf zwischen Menschen bei Computerspielen. Der E-Sport ist am Boomen, das kann man vor allem an den Gehältern der weltweit besten und bestverdienenden Spielern erkennen. Sumail Hassan Syed hat 2015 mit gerade mal 15 Jahren ein stolzes Preisgeld von 1,2 Millionen CHF kassiert. (umgerechnet sind das 1,03 Millionen Euro)
Zusätzlich gibt es immer mehr große Firmen, die in den E-Sport investieren, wie zum Beispiel die Formel 1.

Die Formel 1 hat gemeinsam mit Spieleentwickler Codemasters und E-Sport Spezialist Gfinity die erste Reihe der F1 E-Sport Spiele entwickelt und im August 2017 veröffentlicht. Die 40 besten und schnellsten E-Fahrer wurden für die Halbfinalrunden im Oktober eingeladen, wo sie ihr Können unter Beweis stellen mussten. Das Finale findet Ende November in Abu Dhabi statt, wo sich die besten 20 miteinander messen müssen. Generell möchte die Formel 1 mit den E-Sport Events ein jüngeres Publikum erreichen. Die Formel 1 E-Sports können mit einem PC, PlayStation 4 und der Xbox One gespielt werden. Wer eine dieser Konsolen besitzt, kann sich kostenlos für den Wettbewerb anmelden.
Da der E-Sport Sektor sich immer weiterentwickelt und am Wachsen ist, ist sich die Formel 1 sicher, dass sie mit diesen E-Sport Events eine größere Community erreicht.

Bereits in den 90er Jahren gab es die ersten Spielturniere, bei denen Videospieler gegeneinander antraten. Natürlich waren die Grafik und der Aufwand der Spiele lange nicht so hoch, wie sie heute sind. Zusätzlich waren die Spiele nicht online. Die Spieler saßen eher im Wohnzimmer nebeneinander und traten gegeneinander an. Mit der Zeit wurden immer mehr PC-Spiele entwickelt. Im Jahr 1997 gab es dann das erste Onlinespielturnier bei dem 2,000 Spieler gegeneinander antraten. Die Ära des E-Sports war damit geboren.
Seit der Jahrtausendwende entwickelte sich der E-Sport Sektor immer weiter, die Qualität der Spiele wird immer besser und die Erfahrung beim Spielen immer realistischer.

Ein konkretes Beispiel für den Erfolg von E-Sport ist das Online Pokerspiel. Immer mehr und mehr mehr Anbieter für Online Casinospiele kommen auf den Markt und die Nachfrage scheint nicht weniger zu werden.
Der Vorteil vom Online Pokern ist, dass man zu Hause im Wohnzimmer pokern kann und nicht im Anzug oder im schicken Abendkleid ins Casino fahren muss. Viele Amateure fühlen sich zudem wohler, wenn sie zu Hause in ihren eigenen vier Wänden das Pokern ausprobieren können, ohne dass sie beobachtet werden. Seit Ende der 90er Jahre wird das Online Pokern für Geld angeboten und ist seitdem sehr beliebt.

Nicht nur Poker oder Autorennen sind beliebte E-Sportarten, sondern auch Fußball. Mehr als die Hälfte der Sportfans gehört zu der Generation der Millennials, die mit Technik aufgewachsen ist. Daher ist klar, dass das Interesse an E-Sport vor allem bei dieser Generation vorhanden ist. Dies ist auch einer der Hauptfaktoren, warum es so viele Investoren in diesem Bereich gibt.

Somit hat sich die Formel 1 wie viele andere große Firmen für eine Investition im E-Sport entschieden und die Zukunft sieht gut aus für diesen Sektor. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass die Formel 1 sich nicht auf diesem Erfolg ausruht und stetig nach weiteren Möglichkeiten sucht, die E-Sport Events weiterzuentwickeln und interessant und spannend für ein jeden zu machen.